Stammeslager 2006 an der Hollager Mühle
Wie in jedem Jahr gab es auch 2006 wieder ein Stammeslager. Für das
diesjährige Lager hatten wir uns zusammen mit dem VCP Ibbenbüren die Hollager Mühle ausgesucht.
Am Freitagnachmittag ging es los. Die Materialkisten waren schon vorher von Simon und Buddel gepackt worden und warteten nun Abholbereit in Recke am Schlatterheim auf uns. Dies war dann auch gleichzeitig der Treffpunkt für die Abfahrt nach Hollage und gegen 16:30 Uhr machte sich die kleine Kolonne von 5 Autos und einem Hänger auf den Weg.
In Hollage angekommen begrüßten wir die Ibbenbürener, die ein paar Minuten vor uns eingetroffen waren. Zusammen bauten wir dann unser gemeinsames Aufenthaltszelt auf und zusätzlich für Recke noch zwei Jurten zum Schlafen. Was die Ibbenbürener aufgebaut haben??? Keine Ahnung!!! Natürlich mussten wir uns beeilen, denn wie das so im Herbst ist, wird es früh dunkel und alle hatten großen Hunger. Also wurde nachdem alle Zelte standen der Grill angeschmissen und es gab eine große Essenstafel an der sich alle mit Würstchen, Fleisch, Salaten und Fladenbrot stärken konnten. Den Abend verbrachten wir dann in der Großraumjurte, wo bei Feuer, Kerzenschein und Gitarrenliedern gesungen und gequatscht werden konnte.
Am nächsten Morgen ging dann das sorgfältig ausgearbeitete Programm los. Natürlich erst, nachdem alle das Frühstück verputzt hatten.. Als erstes Standen Knoten und Zwei- und Dreiböcke binden auf dem Plan. Nachdem auch dies für alle kein Problem war und jetzt fit waren in den gängigsten Knoten, die ein Pfadfinder so zum Überleben braucht, ging es weiter mit Punkt zwei. Hier wurde gelernt, wie man mit einfachsten Mitteln ein Feuer anmacht und zur Belohnung gab es dann über den selbst angezündeten Feuern Stockbrot. So waren auch die kleinsten voll zu frieden und in ihrem Element.
Auch der Besuch darf auf einem Lager nicht fehlen. Dieses Mal ehrten uns Nicole, Denise, Ines und Max. Am Nachmittag hatten Sie dann aber endgültig die Nase voll von uns und verabschiedeten sich wieder in die Heimat.
Doch auch der Rest hatte noch viel zu tun. Es lag eine Menge Holz in der Gegend rum, das nur darauf wartete, zu Schwedenstühlen verarbeitet zu werden. Also eröffneten wir unsere Schwedenstühle-Massenproduktion. Am Abend lagen 25 fertige Schwedenstühle parat und warteten auf ihre neuen Besitzer. Zum Mittag gab es dann Gyros mit Reis.
Auch die sportliche Fraktion kam nicht zu kurz und so mussten einige mutige Gruppenleiter gegen die Sipplinge im Fußball antreten. Nur zu doof, wenn der Fußballplatz direkt am Teich liegt und das Zielwasser bei einigen nicht so wirklich wirkte. So fand sich ein mutiger Ibbenbürener, der sich wiederholt ein Bad im Teich gönnte um die Bälle wieder ins Trockene zu bringen.
Doch auch am Abend gab es noch einiges zu tun. Und zwar wurde gefeiert. Sarah Kleine-Katthöfer (Ìbbenbüren) hatte an diesem Tag nämlich Geburtstag und damit wir erst gar nicht aus der Feierlaune raus kamen, reihte sich Manuel Finke (Ibbenbüren) gleich ein. Zum Abendessen gab es Würstchen, die sich jeder überm Feuer selber grillen konnte. Natürlich wurde auch wieder kräftig gesungen und auch die Lottozahlen waren am Abend ein großes Thema denn alle wollten den riesigen Jackpot von 27 Millionen € knacken.
Am Sonntagmorgen war das tolle Lager schon wieder vorbei und leider wurde das schöne Wetter des Wochenendes durch einen kleinen Regenschauer getrübt. Doch auch der konnte den Spaß den wir an diesem Wochenende hatten nicht überschatten und am frühen Mittag machten wir uns wider auf den Weg in die Heimat. Nachdem dann alle Zelte im Schlatterheim zum Trocknen aufgehängt waren, war das Lager dann endgültig vorbei und alle freuten sich auf eine schöne Dusche.
Die Fotos hierzu finder ihr hier. (Klicken)
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